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​​​​​​​Daisy
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Daisy am Tag der Sicherung noch etwas verstört
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Daisy taute auf und fing an, die Vorzüge des Luxushotels zu geniessen
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Daisy kam als Findelbüsi zu uns. Ursprünglich sind wir wegen einer verletzt gemeldeten Katze ausgerückt. Eine aufmerksame Lastwagenchauffeuse hat in einem Industriegebiet beim Abladen ihrer Ladung eine Katze beobachtet, welche ein stark angeschwollenes Bein hatte. Leider konnte sie sie nicht selbst sichern, weshalb sie am nächsten morgen unsere Freundin Naty informierte. Da wir näher am gemeldeten Ort sind und das Gebiet auch bereits kennen, machten wir uns umgehend mit der Falle auf den Weg. Bei der Besichtigung des Ortes viel uns auf, dass bei einem Imbiss ein Wasser- und Futternapf stand, was darauf schliessen liess, dass die Katze dort auch gefüttert wurde. Kurz vor Mittag war die Falle mit Kamera installiert und kaum zurück zu Hause, gab die Kamera bereits Alarm und die Katze war gesichert. Also gleich wieder los zurück. Aufgrund der offensichtlich schwerwiegenderen Verletzung entschieden wir uns gleich eine Klinik aufzusuchen. Dort stellte sich heraus, dass die Katze gechipt ist und bereits seit 3 Jahren von ihren Besitzern vermisst wurde. Hier gab es also ein Happyend.
Die Dame, welche die Futterstelle eingerichtet hatte, liess uns dann noch wissen, dass es noch eine weitere Katze gäbe, welche seit einem Jahr zum Essen kommt. Somit entschieden wir uns nochmals vorgängig die Kamera zu setzen um uns ein Bild davon zu machen. Da die Katze regelmässig gegen Abend auftauchte und die ganze Nacht über immer wieder zur Futterstelle kam, stellten wir ein paar Tage später nochmals die Falle. Auch hier waren wir schnell erfolgreich.
Leider war Daisy, wie wir sie getauft haben, nicht gechipt. Sie war recht abgemagert und machte keinen gepflegten Eindruck. Anfänglich sehr scheu und unnahbar machte sie im Laufe der zwei monatigen Wartezeit der Meldefrist immer wieder kleine Fortschritte. Nachdem sich kein Besitzer gemeldet hat und nun auch die Zahnsanierung gemacht werden konnte, durfte Daisy am 17. Dezember in ihr neues Zuhause umziehen. Dieses kennen wir bereits von vorherigen Platzierungen und wir sind sicher, dass Daisy sich mit Hilfe des bereits ansässigen Katers Rubino schnell einleben wird. Wir sind sehr glücklich, dass Daisy das grosse Los gezogen hat und nun in eine bessere Zukunft starten darf.

​​​​​​​Chili
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Im Mai wurden wir angefragt, ob wir für Kater Chili ein neues Zuhause suchen könnten. Seine Besitzerin ist ins Ausland ausgewandert und konnte ihn nicht mitnehmen. Er durfte aber weiterhin in seiner gewohnten Umgebung beim neuen Mieter der Wohnung bleiben, bis sich ein neues Zuhause ergibt. So machten wir Inserate und einen Flyer, den wir wie immer an über 100 Tierarztpraxen in der Schweiz mittels Mail versandten. Dank der Unterstützung der Praxen, welche den Flyer jeweils aushängen, konnten wir schon einige tolle Plätze für unsere Samtpfoten finden. Und auch dieses Mal hat es schnell geklappt. Eine Mitarbeiterin einer Tierarztpraxis sah den Flyer und verliebte sich sogleich in Chili. Kurz darauf machte die ganze Familie einen Ausflug um Chili persönlich kennenzulernen. Chili gab dann auch deutlich zu verstehen, dass die Chemie zwischen ihm und seiner potenziellen neuen Familie für ihn stimmt und dies beruhte glücklicherweise auf Gegenseitigkeit. Da noch Sommerferien anstanden, wurde vereinbart, dass Chili danach im August umziehen darf. Mitte September hatte er dann bereits seinen ersten Freigang und wie man auf den Bildern sieht, ist er gut angekommen, fühlt sich bei seinem neuen Personal sehr wohl und ist auch schön König in seinem tollen Gartenparadies.
​​​​​​​Carina
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Carina bei uns
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und im neuen Zuhause
Carina kam Ende Januar als Findelbüsi zu uns. Sie nächtigte trotz Kälte mehrere Wochen auf einem Sitzkissen einer Lounge auf einem Sitzplatz in einer Siedlung. Sie kam immer erst abends beim Eindunkeln und verschwand dann am morgen sobald sie die ersten Bewohner bemerkte. Nachdem Carina nicht in die kleine von meiner Kollegin gestellten Falle wollte, ruckten wir kurz vor dem Eindunkeln mit unserer grossen Falle an und es vergingen lediglich ein paar Minuten und Carina tappte zielstrebig rein. Wie schon auf den Fotos der bereits vorgängig gestellten Kamera ersichtlich, war das Fell von Carina sehr stark verfilzt und sie musste beim Tierarztcheck geschoren werden. Ihre Ohren waren voller Milben. Wir sind sehr froh, dass Carina sich überwinden konnte und dem Futter in der Falle nicht widerstehen konnte, denn ihr Pflegezustand darf durchaus als vernachlässigt bezeichnet werden. Leider war Carina nicht gechipt und es meldete sich innerhalb der gesetztlichen Meldepflicht von 60 Tagen auch kein Besitzer. Damit war der Weg frei für den Umzug in ein neues Zuhause und dieses war glücklicherweise schnell gefunden. Wie es das Schicksal wollte, starb kurz vorher eine unserer Vermittlungkatzen altershalber bei ihrer Halterin und diese entschied sich nach dem Kennenlernen spontan dazu, Carina aufzunehmen und ihr ein neues schönes Zuhause zu geben. So durfte Carina am 8. April in ihr neues Heim umziehen.

​​​​​​​Boris (alias Boubou)
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Boris noch an seinem Fundort
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Boris nach seiner Ankunft bei uns
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und am ersten Tag in seinem neuen Zuhause
Der schon etwas ältere Kater Boris ist vor einiger Zeit einem älteren Herrn zugelaufen, welcher ihn draussen in seinem Garten gefüttert hat. Nachdem der Herr nun aber schwer erkrankt ist und nicht mehr in sein Haus zurück kann, musste für Boris eine Lösung gefunden werden. Seine temporäre Betreuerin kontaktierte uns mit der Bitte um Mithilfe zum Einfangen und Vermitteln des Katers. Am 22. November konnten wir Boris sichern und der Tierärtzin vorstellen. Nebst einem verheilten Blutohr, stellte sich heraus, dass er noch unkastiert war und ihn wohl auch zwei total verfaulte und abgebrochene Eckzähne plagten. Nachdem diese Baustellen behoben waren und Umfragen im Quartier ergaben, dass Boris sich wohl noch an mindestens zwei weiteren Stellen verköstigen liess, sich diese aber nicht zu einer dauerhaften Aufnahme bereit erklärten, haben wir ihn bei uns aufgenommen. Boris hatte wohl mal ein Zuhause, denn so ganz verwildert ist er nicht. Er knurrt anfänglich aus Unsicherheit, lässt sich dann aber doch streicheln. Glücklicherweise haben seine neuen Halter unseren Flyer in ihrer örtlichen Tierarztpraxis gesehen und sich nach einem ersten Kennenlernen bei uns spontan entschlossen, ihn in ihre Familie aufzunehmen. So durfte er am 1. Januar in sein neues Zuhause umziehen. Da sich Boris bei uns in der Wärme wohl fühlte und nicht den Eindruck hinterliess, dass er sein vermutlich nicht selbst gewähltes Streunerleben vermisst, sind wir sicher, dass er die längere Eingewöhnungsphase im neuen Zuhause auch geniessen wird.